„Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde!“ - Henry Ford -
Um uns im Kontext sich stetig verändernder Umwelten zu orientieren, bedienen wir uns oftmals konvergenter Denkansätze: Wir filtern und selektieren Einflüsse so lange, bis sie zu möglichst eindeutigen Handlungssträngen führen. Diese Arbeitsweise, wie sie bspw. im Design Thinking genutzt wird, mündet jedoch zwangsläufig in einem Zukunftsbild.
Doch was passiert, wenn sich die Zukunft nicht entlang eines erwartbaren Pfades entwickelt? Wenn wir auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Gesundheitswesen nicht stetig besser werden, sondern stagnieren oder sogar rückläufige Entwicklungen sehen? Gibt es so nicht vielmehr verschiedene Zukünfte, auf die wir mit unserem Handeln entweder hinwirken – oder sie verhindern – möchten?
„Futures Thinking“ ermöglicht genau diese Antizipation eines umfangreichen Raumes an Möglichkeit – ein divergentes Bild aus verschiedenen Zukunftsszenarien.
In diesem Workshop vermitteln wir die methodischen Grundlagen des Futures Thinkings unter Nutzung des 4-Archetypen-Modells im Kontext Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Anhand des Klimaindexes der BARMER mit dem F.A.Z.-Institut werden wir unterschiedliche Zukunftsszenarien erarbeiten, diskutieren und dokumentieren.